Spiel & Theorie

 

Spielen ist in der Natur des Menschen angelegt, ein intrinsischer Impuls, ein Antrieb

der nicht von Außen motiviert oder angeregt werden muss.

Es werden soziale Denk- und Handlungsmuster erworben, umgewandelt oder ausgebildet.

Spielen ist Probierverhalten, Erleben und Erfahrung und gleichzeitig Weltaneignung und Wirken

in die Welt. Das Spiel findet in einer Quasirealität statt, die niemals die Ernsthaftigkeit verliert.

Die Konsequenzen aus den Spielsituationen bleiben selbstbestimmt.

Kinder, Jugendliche, Erwachsene erleben ihre Fähigkeiten in Tätigkeit,

sich selbst als unverwechselbar und einzigartig mit besonderen Talenten

und in der Begegnung als dazugehörig und wichtigen Teil einer Gruppe.

 

Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist,

und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.

Friedrich von Schiller