Die meisten von uns schätzen das Smartphone als kleinen, nützlichen „Helfer aus der Hosentasche“, aber viele verzweifeln auch gerade an der Selbstverständlichkeit, mit der das Smartphone inzwischen zum ständigen Begleiter geworden ist.

 

Wir von Dramabox e.V. haben in Eigeninitiative das Klassenzimmer-Theaterstück „Smombie“ entwickelt und im Oktober 2018 der Öffentlichkeit vorgestellt.

“Smombie“ ist ein theater- und medienpädagogisches Projekt für Schüler*innen ab der 6. Klasse, das für einen bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit dem Smartphone sensibilisiert.

 

Um mit diesem Projekt auch Schüler*innen strukturschwacher Schulen mit geringem Kulturbudget zu erreichen, sind wir auf der Suche nach Sponsoren. Auch Sie können uns mit Ihrer Spenden unterstützen und die Durchführung dieses medienpädagogisch so wertvollen Projekts fördern.

 

Das Projekt „Smombie“:

Datensicherheit, Cybermobbing, Suchtverhalten, Persönlichkeitsrechte und Realitätsentfremdung stehen unter anderem auf der Themenliste des Stückes.

Daraus entwickelten die Theater- und Medienpädagog*innen von Dramabox e.V. einen szenischen Teil. Ziel ist, die Aufmerksamkeit der Schüler*innen auf humorvolle Weise zu gewinnen, um sich auf den Ernst des Themas einzulassen.

Wichtige Schlüsselszenen werden dann mit den Schüler*innen gemeinsam variiert.

Durch diesen (schau)spielerischen, aktiven Zugang der Schüler*innen können wir zwar keine universellen Lösungsstrategien bieten, aber wir können in partizipativer Arbeit Probleme sichtbar und besprechbar machen - ganz ohne erhobenen Zeigefinger.

Die Schauspieler*innen erscheinen als Henri Hohfeder, Beauftragter für digitale Kultur und Bildung, und Annika Schieber, Botschafterin aus dem World Wide Web.

Die beiden haben den Auftrag, die Schüler fit für den neu entwickelten Handyführerschein „HäFü“ zu machen. Mit im Gepäck eine Reihe von Lehrfilmen, die den digitalen 7ten Sinn der Schüler erwecken sollen. Doch die Technik versagt ihren Dienst. Schiebers High-End-Geräte sind mit der Klassenzimmer-ausstattung nicht kompatibel.

So gibt es nur die Lösung, dass beide die Lehrfilme selbst nachspielen.

Sie schlüpfen in die Rollen der Lehrfilmfiguren, die die vielfältigen Nutzungsmöglich-keiten des Smartphones aus unterschiedlichsten Perspektiven beleuchten:

Hinterfragt werden unter anderem Aspekte wie der Umgang mit den eigenen Daten, Wahrung der Privatsphäre, die Grenzen zum Missbrauch der Persönlichkeitsrechte, aber auch Mobbing und Handysucht.

 

Hohfeder und Schieber geraten durch ihre polarisierende Haltung in eine hitzige Debatte und spitzen die Situationen im Klassenzimmer zu.

Die Schüler werden zum Mitdenken animiert, nach ihrer Meinung gefragt und schließlich selbst aktiv in Rollen schlüpfen und mitspielen, um die Situationen nach ihren Ideen zu verändern und alternative Lösungen zu entwickeln.

Im anschließendem Workshopteil erarbeiten die Schüler in Kleingruppen die theoretischen Fragestellungen des Handyführerscheins und können in einer praktischen Prüfung exemplarisch unter Beweis stellen, wie sie den verführerischen Angeboten der „Hackerhexe“ widerstehen.

 

„Ein cleverer Ansatz, der die Jugendlichen und ihre Erfahrungen einbezieht…“

(NN, 18.10.2018)

 

Zielgruppe: Schüler ab der Klassenstufe 6

Anzahl:2 Schulklassen

Dauer: 90 Minuten

Ort: Klassenzimmer

 

Kosten: 400 € + Fahrtkosten

Bei Mehrfachbuchung am selben Tag kostet jede weitere Aufführung 200 €